Die Möglichkeiten, heutzutage einen neuen Partner zu finden, sind weitaus vielfältiger als noch vor ein paar Jahrzehnten. Die Welt des Internet macht's möglich und auch die zunehmende Globalisierung und Internationalisierung spielt eine nicht unerhebliche Rolle für die Partnersuche von heute.
Während sich früher wohl nur Paare aus dem näheren Umfeld gefunden haben, weil sie entweder im gleichen Dorf oder der gleichen Stadt wohnen oder sich durch Zufall über einen Bekannten kennengelernt haben, finden heutzutage oftmals zwei Herzen zueinander, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Partner ganz unterschiedlichen Alters, unterschiedlicher Kultur oder Nationalität sowie ganz unterschiedlicher Interessenskreisen. Es gibt nicht mehr nur den einfachen Single Treff, sondern die Möglichkeiten der Partnersuche sind im heutigen Zeitalter schier unendlich. Sie reichen von anfangs unbekannten Chatbekanntschaften bis hin zum gemeinsamen Essen direkt am ersten Tag des Kennenlernens.
Neben überregionalen und internationalen Methoden, die vor allem im Internet weit verbreitet sind, gibt es natürlich auch viele regionale Agenturen und Partnervermittlungen, die unterschiedliche Events anbieten, um das erste Date so ungezwungen und gleichzeitig spannend wie möglich zu machen. Es geht nicht mehr nur um das Kennenlernen und eine erste Unterhaltung, sondern gleichzeitig spielt heutzutage der Erlebnis- und Abenteuerfaktor eine große Rolle. Man möchte etwas zusammen erleben und sich dadurch kennenlernen. Gleichzeitig bieten derartige Dates den Vorteil, dass man sich nicht angespannt und verkrampft am Kaffeehaustisch gegenüber sitzt und verzweifelt nach Gesprächsstoff sucht, sondern indem man unterwegs ist und etwas erlebt, wird alles ungezwungener und natürlicher. Fast so, als ob man sich durch Zufall und auf natürliche Weise kennengelernt hätte.
Eine ganz neue Form der Partnervermittlung ist das Jumpingdinner, das in vielen deutschen Städten inzwischen angeboten wird. Dabei findet an einem Abend ein 3-Gänge-Menü mit drei unterschiedlichen Kochpaaren statt, das jeweils für einen Gang verantwortlich ist. Die sechs Teilnehmer werden dabei willkürlich zusammengewürfelt und man bekommt lediglich auf Wunsch einen weiblichen oder männlichen Kochpartner vermittelt. Alles andere bleibt Überraschung und alle Kochpartner lernt man erst an diesem Abend vor Ort kennen. Der Clou dabei ist, dass jeder Gang in einer anderen Wohnung serviert wird und man dabei immer wieder auf vier neue Gesichter trifft. Lediglich der Kochpartner reist mit einem von Station zu Station, so dass man letzten Endes zwölf neue Gesichter pro Abend kennenlernt, und dazu natürlich seinen eigenen Kochpartner. Durch den ständigen Wechsel von Wohnungen und Gesichtern wird der Abend derart abwechslungsreich und spannend und weil es für viele viel zu schade wäre, sich nach jeweils zwei Stunden schon wieder von der netten Gruppe zu verabschieden, treffen sich alle Teilnehmer des Jumpingdinners zu Mitternacht zu einer gemeinsamen Party in einem Club. Dabei kann man dann interessante Gesprächspartner noch einmal näher kennenlernen, wenn beim vorangegangenen Essen nicht genügend Zeit war oder wenn man sich einmal in Ruhe nur zu zweit unterhalten möchte.